• news-bg - 1

Chinas Titandioxid-Markt (TiO₂) im Januar

Chinas Titandioxid-Markt (TiO₂) im Januar

Chinas Titandioxid-Markt (TiO₂) im Januar: Rückkehr zur „Sicherheit“ zu Jahresbeginn; Rückenwind durch drei Hauptthemen

Anfang Januar 2026 hat sich der Fokus der Diskussionen auf dem Titandioxidmarkt deutlich verschoben: Statt sich nur auf kurzfristige Schwankungen zu konzentrieren, richtet sich das Augenmerk nun verstärkt auf die Frage, ob eine stabile Versorgung, gleichbleibende Qualität und zuverlässige Lieferungen gewährleistet werden können. Basierend auf öffentlich zugänglichen Informationen und Branchenentwicklungen scheint der Gesamttrend im Januar eher die Grundlage für das Gesamtjahr zu legen – die Branche passt ihre Erwartungen mit einem einheitlicheren Rhythmus an. Die wichtigsten positiven Signale stammen aus drei Bereichen: dem Exportfenster, der industriellen Modernisierung und regulatorischen Faktoren.

Chinas Titandioxid-Markt (TiO₂) im Januar

Eine wichtige Entwicklung Anfang Januar war die gebündelte Veröffentlichung von Preisanpassungsmitteilungen und Marktstützungssignalen durch mehrere Unternehmen. Hauptziel ist es, die niedrige Gewinnsituation der Vorperiode umzukehren und den Markt wieder in Richtung eines gesünderen Wettbewerbs zu lenken.

Der zweite positive Faktor ergibt sich aus der geringeren Unsicherheit im Exportbereich, insbesondere aus politischen Änderungen auf dem indischen Markt. Laut öffentlich zugänglichen Informationen erließ das indische Zentrale Amt für indirekte Steuern und Zölle (CBIC) am 5. Dezember 2025 die Anweisung Nr. 33/2025-Zoll, die die lokalen Behörden verpflichtet, die Erhebung von Antidumpingzöllen auf Importe von Titandioxid aus China oder von dort auszuführende Produkte unverzüglich einzustellen. Eine solch klare und durchsetzbare politische Anpassung spiegelt sich häufig schneller im Auftragseingang und Versandvolumen im Januar wider.

Der dritte positive Faktor ist eher langfristiger Natur, aber bereits im Januar erkennbar: Die Branche beschleunigt ihren Wandel hin zu hochwertigeren und umweltfreundlicheren Entwicklungen. Öffentliche Bekanntmachungen zeigen, dass einige Unternehmen neue Projekte zur Herstellung von Titandioxid mittels Chloridverfahren planen, die mit einer ökologischen Transformation und integrierten Kreislaufwirtschaftskonzepten einhergehen. Im Vergleich zum Sulfatverfahren bietet das Chloridverfahren Vorteile hinsichtlich Produktqualität und Energieeffizienz. Da die inländischen Unternehmen ihre Investitionen kontinuierlich erhöhen, verbessert sich die Wettbewerbsfähigkeit stetig.


Veröffentlichungsdatum: 17. Januar 2026